Passivieren
Bei nichtrostenden Stählen ist zur Erzielung höchster chemischer Beständigkeit eine metallisch saubere Oberfläche mit geringer Rauhtiefe erforderlich. Das Passivieren erhöht die Resistenz der Oberfläche gegen Korrosion durch eine chemische Reaktion in der Passivierungssäure. Dieses Verfahren wird auch zum entfernen von Salzlösungen, Korrosionsprodukten, Eisenpartikeln und anderen metallischen Verschmutzungen angewandt. Dieses Verfahren wird häufig in der Medizinaltechnik verwendet, um die ohnehin guten Eigenschaften von rostfreiem Stahl noch zu optimieren.
Eigenschaften:
- Schichtdicke: ca. 2 - 4 x 10-3 my
Vorteile:
- Verringerung der Rauhtiefe
- Erhöhte Resistenz der Oberfläche gegen Korrosion
- Reinigung der Teile von bei der Herstellung entstandenen Verunreinigungen
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